Debeka BKK - Versichertennews
11.09.2019
Digitalisierung: Mehr Transparenz bei Lebensmitteln

Digitale Technologien k├Ânnen dabei helfen herauszufinden, was in unserem Essen steckt und woher es eigentlich kommt. Wie eine repr├Ąsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesb├╝rgern ergibt, haben 17 Prozent bereits eine Barcode-Scanner-App f├╝r Informationen ├╝ber Inhaltstoffe und Siegel von Lebensmitteln genutzt.

Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) kann sich vorstellen, eine solche Anwendung f├╝r sein Smartphone oder Tablet k├╝nftig zu verwenden. Dabei sind insbesondere j├╝ngere Menschen an solchen digitalen M├Âglichkeiten f├╝r mehr Transparenz interessiert: Fast jeder zweite 16- bis 29-J├Ąhrige (48 Prozent) w├╝rde eine solche App nutzen, bei den ├╝ber 65-J├Ąhrigen sind es immerhin 31 Prozent.

Noch etwas weniger verbreitet sind Bewertungs-Apps oder Bewertungs-Webseiten f├╝r Lebensmittel. Vier Prozent der Befragten haben so etwas schon einmal vor dem Kauf von Lebensmitteln genutzt, drei von zehn Bundesb├╝rgern (31 Prozent) k├Ânnten sich aber vorstellen, dies in Zukunft zu tun. ÔÇ×Wie gesund ist das Fertiggericht in meinem Einkaufswagen? Wof├╝r steht das Siegel auf der Kaffee-Packung? Und unter welchen Bedingungen leben die H├╝hner, deren Eier ich morgen zum Fr├╝hst├╝ck essen will? Die Verbraucher in Deutschland werden immer kritischer und haben ein klares Bed├╝rfnis nach mehr Transparenz. Sie wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen ÔÇô und was alles in ihnen stecktÔÇť, so Andreas Schweikert, Bitkom-Referent f├╝r Landwirtschaft. ÔÇ×Digitale Technologien bieten ein gro├čes Potenzial, diesem Wunsch ein gro├čes St├╝ck n├Ąher zu kommen.ÔÇť

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