Debeka BKK - Versichertennews
26.08.2019
Bundeshaushalt: Mehr Geld für die Gesundheit

Der Gesundheitsetat im Bundeshaushalt fĂŒr 2020 soll leicht ansteigen. Im Bereich des Bundesministeriums fĂŒr Gesundheit sind demnach Ausgaben in Höhe von rund 15,33 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind knapp 20 Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Dies geht aus dem Haushaltsentwurf fĂŒr das Jahr 2020 hervor.

GrĂ¶ĂŸter Posten im Gesundheitsetat ist der Bundeszuschuss an den Gesundheitsfonds. Dieser ist seit dem Jahr 2017 auf 14,5 Milliarden Euro festgeschrieben. Das Geld wird genutzt, um die Aufwendungen der Krankenkassen fĂŒr gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu finanzieren. Dazu gehören etwa die beitragsfreie Familienversicherung sowie Leistungen fĂŒr Mutterschaft und Schwangerschaft.

FĂŒr die Pflegeversorgung sind 80,3 Millionen Euro vorgesehen, insbesondere fĂŒr die Förderung privater Pflegezusatzversicherungen sowie eine bessere Pflegeversorgung. Insgesamt ergibt sich hier ein Anstieg von 2,6 Millionen Euro im Vergleich zum Etat 2019.

FĂŒr den Bereich PrĂ€vention und GesundheitsverbĂ€nde plant man mit Ausgaben in Höhe von 63,5 Millionen Euro. Das sind rund 5 Millionen Euro mehr als 2019. Dabei sind etwa fĂŒr AufklĂ€rungskampagnen auf dem Gebiet von sexuell ĂŒbertragbaren Krankheiten allein 13,9 Millionen Euro vorgesehen.

FĂŒr Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sollen Mittel in Höhe von 129 Millionen Euro (plus 5 Millionen Euro) bereitgestellt werden. 121,5 Millionen Euro, knapp 11 Millionen Euro mehr als 2019, kommen dem internationalen Gesundheitswesen zu Gute.

Neben dem Gesundheitsministerium umfasst dieser Einzelplan auch die Etats der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA), des Deutschen Instituts fĂŒr Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), des Bundesinstituts fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Zum Haushaltsentwurf

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