SV-Lexikon

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Lohnkonto
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Der Arbeitgeber hat am Ort der Betriebsstätte für jeden Arbeitnehmer und jedes Kalenderjahr ein Lohnkonto zu führen. In das Lohnkonto sind die für den Lohnsteuerabzug erforderlichen individuellen Lohnsteuerabzugsmerkmale zu übernehmen. Bei jeder Lohnzahlung für das Kalenderjahr, für das das Lohnkonto gilt, sind im Lohnkonto die Art und Höhe des gezahlten Arbeitslohns einschließlich der steuerfreien Bezüge sowie die einbehaltene oder übernommene Lohnsteuer einzutragen.

Bei jeder Lohnabrechnung ist im Lohnkonto Folgendes aufzuzeichnen:

  • der Tag der Lohnzahlung und der Lohnzahlungszeitraum,
  • für mindestens fünf aufeinander folgende Arbeitstage, in denen der Anspruch auf Arbeitslohn weggefallen ist, der Großbuchstabe U,
  • der Arbeitslohn, getrennt nach Barlohn und Sachbezügen, und die davon einbehaltene Lohnsteuer,
  • steuerfreie Bezüge,
  • Bezüge, die nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung oder unter Progressionsvorbehalt von der Lohnsteuer freigestellt sind,
  • außerordentliche Einkünfte und die davon einbehaltene Lohnsteuer,
  • pauschalbesteuerte Bezüge und die darauf entfallende Lohnsteuer.

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