Debeka BKK - Versichertennews
31.10.2019
Sozialversicherungsbeiträge 2020

Die Sozialversicherungsbeitr├Ąge werden aus dem beitragspflichtigen Entgelt und unter Ber├╝cksichtigung der f├╝r die verschiedenen Versicherungszweige geltenden Beitragss├Ątze berechnet. Hierbei gelten ab dem 01.01.2020 die nachfolgend aufgef├╝hrten Werte.

Krankenversicherung

2020 liegt der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung unver├Ąndert bei 14,6 %. Dieser Beitragssatz gilt einheitlich f├╝r alle Krankenkassen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen jeweils die H├Ąlfte der hieraus zu berechnenden Beitr├Ąge.

Eine Erm├Ą├čigung des allgemeinen Beitragssatzes um 0,6 Prozentpunkte gilt f├╝r Mitglieder, f├╝r die der Anspruch auf Krankengeld ausgeschlossen ist (z. B. f├╝r die Bezieher von Vorruhestandsgeld und f├╝r Arbeitnehmer, die eine Vollrente wegen Alters beziehen).

Zus├Ątzlich zum allgemeinen bzw. erm├Ą├čigten Beitrag erheben die Krankenkassen einen kassenindividuellen, einkommensabh├Ąngigen Zusatzbeitrag, wenn ihr Finanzbedarf durch die Zuweisungen des Gesundheitsfonds nicht gedeckt wird. Seit Anfang 2019 wird dieser kassenindividuelle Zusatzbeitrag von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen gemeinsam getragen.

Anstelle eines individuellen Zusatzbeitragssatzes hat die Krankenkasse f├╝r bestimmte Personenkreise (z.B. Auszubildende mit einem monatlichen Arbeitsentgelt bis 325,00 Euro) einen durchschnittlichen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser wird vom GKV-Sch├Ątzerkreis ermittelt und vom Bundesministerium f├╝r Gesundheit festgelegt. Zurzeit liegt der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz bei 0,9 %; f├╝r 2020 wurde eine Anhebung auf 1,1 % beschlossen.

Weitere Beitragss├Ątze

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung liegt Anfang 2020 unver├Ąndert bei 18,6 %. Gleiches gilt f├╝r den Arbeitslosenversicherungsbeitrag (2,5 %), den Pflegeversicherungsbeitrag (3,05 %) sowie f├╝r die Insolvenzgeldumlage (0,06 %). Die Insolvenzgeldumlage dient vorrangig der Finanzierung ausgefallener Entgeltanspr├╝che des Arbeitnehmers im Falle der Insolvenz seines Arbeitgebers. Ebenfalls unver├Ąndert ÔÇô bei 4,2 % ÔÇô bleibt die K├╝nstlersozialabgabe. Sie wird als Umlage der Unternehmen erhoben, die k├╝nstlerische und publizistische Leistungen verwerten.

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