Debeka BKK - Versichertennews
20.09.2019
Solidaritätszuschlag: Weitgehende Abschaffung geplant

Ab dem Jahr 2021 soll der Solidarit√§tszuschlag weitgehend abgeschafft werden. Vollst√§ndig befreit w√ľrden damit dann rund 90 Prozent der Zahlenden, weitere 6,5 Prozent w√§ren teilweise befreit. Dies geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den die Bundesregierung jetzt auf den Weg gebracht hat.

Der Solidaritätszuschlag wird aktuell in Höhe von 5,5 Prozent der Körperschaft- oder Einkommenssteuer erhoben. Dabei gilt eine Freigrenze von zurzeit 972 Euro bei der Einzel- bzw. 1.944 Euro bei der Zusammenveranlagung. Diese Freigrenze soll nun auf 16.956 Euro bzw. 33.912 Euro (Einzel- bzw. Zusammenveranlagung) angehoben werden. Bis zu einer entsprechenden Steuerlast fiele der Solidaritätszuschlag damit weg.

An diese Freigrenze schlie√üt sich die sogenannte Milderungszone an. Sie verhindert, dass sofort auf den vollen Steuerbetrag Solidarit√§tszuschlag erhoben wird. Die M√∂glichkeit zur Milderung ergibt sich rechnerisch. Aufgrund von ge√§nderten Parametern w√ľrde diese dann ebenfalls ausgeweitet. Konkret m√ľsste bis zu einem zu versteuernde Einkommen von 96.409 Euro (Einzelveranlagung) nur ein verminderter Solidarit√§tszuschlag gezahlt werden. F√ľr Verheiratete erg√§be sich der doppelte Wert (192.818 Euro).

Zum Gesetzentwurf

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