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		<title>Kein Feiertagszuschlag für Ostersonntag</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 07:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ostern ist das höchste Fest im Kirchenjahr. Da sollte man meinen, dass Arbeitnehmer, die Ostersonntag arbeiten, Anspruch auf einen Feiertagszuschlag haben – vorausgesetzt, der für sie geltende Tarifvertrag sieht Feiertagszuschläge für Feiertagsarbeit vor. Nein, sagt das Bundesarbeitsgericht (BAG). Beim Ostersonntag handele es sich nicht um einen gesetzlichen Feiertag. Deshalb bestehe auch kein Anspruch auf Zuschläge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist das höchste Fest im Kirchenjahr. Da sollte man meinen, dass  Arbeitnehmer, die Ostersonntag arbeiten, Anspruch auf einen  Feiertagszuschlag haben – vorausgesetzt, der für sie geltende  Tarifvertrag sieht Feiertagszuschläge für Feiertagsarbeit vor. Nein,  sagt das Bundesarbeitsgericht (BAG). Beim Ostersonntag handele es sich  nicht um einen gesetzlichen Feiertag. Deshalb bestehe auch kein Anspruch  auf Zuschläge.</p>
<p>Die Kläger, die schon mehrere Jahre bei dem beklagten Unternehmen  beschäftigt waren, erhielten jedes Jahr am Ostersonntag einen  Feiertagszuschlag in Höhe von 175 Prozent. Ab dem Jahr 2007 leistete das  beklagte Unternehmen – mit Verweis auf den  Manteltarifvertrag – nur noch den tariflichen Sonntagszuschlag in Höhe  von 75 Prozent. So sei im Tarifvertrag mit  Feiertagsarbeit die an gesetzlichen Feiertagen geleistete Arbeit  gemeint. Ostern wiederum sei zwar ein christlicher, aber kein  gesetzlicher Feiertag.</p>
<p>Dem widersprachen die Kläger und forderten die höhere Vergütung.  Oster- und Pfingstsonntag seien in der christlichen Welt  Feiertage. Außerdem hatte das Unternehmen in der Vergangenheit auch 175  Prozent gezahlt. Damit handele es sich um &#8220;betriebliche Übung&#8221;.</p>
<p>In den Vorinstanzen bekamen die Kläger recht, vor dem BAG hatte die  Klage hingegen keinen Erfolg. Ein tariflicher Anspruch auf den Feiertagszuschlag bestehe nicht, weil  Ostersonntag kein gesetzlicher Feiertag sei. Ein Anspruch aus  betrieblicher Übung scheide ebenfalls aus, so das BAG. Das Unternehmen  erfüllte in der Vergangenheit aus Sicht der Belegschaft lediglich  ihre vermeintliche tarifliche Verpflichtung, ohne übertarifliche  Ansprüche zu begründen.</p>
<p>BAG, 5 AZR 317/09</p>
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		<title>Aktuelle Studie: Kaffee löst keine Herzrhythmusstörungen aus</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 10:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Nachricht für alle Kaffeetrinker: Ihr Lieblingsgetränk ist nicht verantwortlich für Herzrhythmusstörungen. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest die Experten der US-Universität Oakland in einer aktuell veröffentlichten Studie.]]></description>
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<p>Gute Nachricht für alle Kaffeetrinker:  Ihr Lieblingsgetränk ist nicht verantwortlich für   Herzrhythmusstörungen. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest die Experten  der US-Universität Oakland in einer aktuell veröffentlichten Studie.</p>
<p>Fakt ist: Kaffee wirkt anregend. Pulsfrequenz und Blutdruck steigen,  das Herz schlägt kräftiger. Empfindliche Menschen verspüren beim oder  nach dem Kaffeegenuss oft einen unregelmäßigen oder  schnelleren Herzschlag, der als unangenehm empfunden wird. Lange Zeit  galt Kaffee daher als potenzieller Auslöser von Herzrhythmusstörungen.  Die Betroffenen erhielten dann meist den Rat, auf Kaffee zu verzichten.</p>
<p>Im Widerspruch zu dieser Empfehlung stehen allerdings neue  Untersuchungsergebnisse der Universität Oakland. In einer Langzeitstudie  wurden hier die Daten von 130.054 Frauen und Männern analysiert; dabei  wurde  geprüft, wie häufig es zu Klinikeinweisungen wegen Herzrhythmusstörungen  ausgelöst durch erhöhten Kaffeekonsum kam.</p>
<p>Das überraschende Ergebnis: Im Vergleich zu Personen, die gar keinen  Kaffee tranken, sank das Risiko für stationär zu behandelnde  Rhythmusstörungen. Es war sogar eine gewisse &#8220;Dosis-Wirkungs-Beziehung&#8221;  zu  erkennen: Wer mindestens vier Tassen täglich trank, hatte ein um 18  Prozent geringeres Risiko; waren es nur eine bis drei Tassen, betrug die  relative Risikoreduktion sieben Prozent. Insgesamt 2,6 Prozent aller  erfassten  Personen waren wegen Herzrhythmusstörungen in einer Klinik behandelt  worden, die Hälfte davon wegen Vorhofflimmern. Bei Teetrinkern fand sich  keine entsprechende Assoziation mit einem Arrhythmie-Risiko.</p>
<p>Von 11.656 Teilnehmern erhielten die Forscher auch Angaben darüber,  ob sie koffeinhaltigen oder koffeinfreien Kaffee tranken. Hieraus  konnten die Forscher schließen, dass die Risikoreduktion wohl primär dem   Koffein zugeschrieben werden kann. Das Koffein im Kaffee kann vermutlich  sogar vor Herzrhythmusstörungen schützen. Dies muss aber noch genauer  untersucht werden.</p>
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		<title>Das ist im Frühling &#8220;in&#8221;: Obst und Gemüse statt Blitzdiäten</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 18:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherten-News]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Frühling naht, erkennt man nicht nur an den ersten Schneeglöckchen und Osterglocken. Auch die Kioske schmücken sich wieder mit Magazinen, die alle die neuesten Frühjahrsdiäten anpreisen. "Fünf Kilo weniger in nur einer Woche!", heißt es da zum Beispiel. Doch diese vielversprechenden "Blitzdiäten" halten oft nicht, was sie versprechen. Denn dank des Jo-Jo-Effekts sind die Kilos schneller wieder drauf, als sie runter gehungert wurden. Auch sind Blitzdiäten häufig ein Einstieg in ernstzunehmende Essstörungen, warnt jetzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Frühling naht, erkennt man nicht nur an den ersten Schneeglöckchen und Osterglocken. Auch die Kioske schmücken sich wieder mit Magazinen, die alle die neuesten Frühjahrsdiäten anpreisen. &#8220;Fünf Kilo weniger in nur einer Woche!&#8221;, heißt es da zum Beispiel. Doch diese vielversprechenden &#8220;Blitzdiäten&#8221; halten oft nicht, was sie versprechen. Denn dank des Jo-Jo-Effekts sind die Kilos schneller wieder drauf, als sie runter gehungert wurden. Auch sind Blitzdiäten häufig ein Einstieg in ernstzunehmende Essstörungen, warnt jetzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).</p>
<p>&#8220;Regelmäßige oder unkontrollierte Diäten können in eine ernsthafte Erkrankung wie Bulimie, Magersucht oder Binge Eating (&#8220;Fressanfälle&#8221;) münden&#8221;, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). &#8220;Vor allem junge Menschen sind gefährdet, denn im Jugendalter setzen sich insbesondere Mädchen intensiv mit ihrem Körperbild auseinander. Bei jedem dritten Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren gibt es Hinweise auf essgestörtes Verhalten, bei den Jungen sind 13,5 Prozent auffällig.&#8221;</p>
<p>Vorboten für eine spätere Essstörung können unter anderem die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen, aber auch Veränderungen im Essverhalten sein. Hierzu zählen etwa der Einsatz von Appetitzüglern, die übertriebene Verwendung von Light-Produkten, der häufige Gebrauch von Abführmitteln oder permanente Diäten.</p>
<p>Besser ist es, den Körper ganz entspannt an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen. Denn im Frühjahr stellt sich der ganze Organismus um. Diese Chance sollte man nutzen und die Ernährung anpassen anstatt auf schnelle Diäten zu setzen. Fünf Portionen Obst und Gemüse sollten, so Experten, am Tag verzehrt werden. Wer damit im Frühjahr startet, braucht keine Diäten. Denn Obst und Gemüse sind volumenreich und energiearm, sprich: Sie füllen den Magen und sättigen, haben aber wenig Kalorien. Und wer sich daran gewöhnt hat, kann auf Dauer nicht mehr darauf verzichten.</p>
<p>Viele leckere Rezepte und weitere Tipps finden Sie außerdem auf <a title="Link zu: www.machmit-5amtag.de" href="http://www.machmit-5amtag.de/index.php?id=258" target="_blank&quot;">www.machmit-5amtag.de</a>. Auf der Internetseite <a title="Link zu: www.bzga-essstoerungen.de" href="http://www.bzga-essstoerungen.de/" target="_blank">www.bzga-essstoerungen.de&#8221;</a> bietet die BZgA Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften wichtige Informationen zum Thema.</p>
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		<title>Verfassungsbeschwerde gegen ELENA</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitgeber-News]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahresbeginn sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Einkommensdaten ihrer Mitarbeiter an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) in Würzburg zu melden. Die Angaben enthalten unter anderem Namen, Anschrift und Versicherungsnummer und das Einkommen der Arbeitnehmer. Datenschützer bemängeln, dass zudem höchst sensible Daten gesammelt werden und legen jetzt Verfassungsbeschwerde gegen ELENA ein. Bereits 10.000 Unterstützer fordern die Löschung der zentralen Datenbank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Seit Jahresbeginn sind die Arbeitgeber verpflichtet, die  Einkommensdaten ihrer Mitarbeiter an die Zentrale Speicherstelle (ZSS)  in Würzburg zu melden. Die Angaben enthalten unter anderem Namen,  Anschrift und  Versicherungsnummer und das Einkommen der Arbeitnehmer. Datenschützer  bemängeln, dass zudem höchst sensible Daten gesammelt werden und legen  jetzt Verfassungsbeschwerde gegen ELENA ein.  Bereits 10.000 Unterstützer fordern die Löschung der zentralen  Datenbank.</p>
<p>Hintergrund der Beschwerde ist das kürzlich ergangene Urteil des  Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung, das sich nach  Ansicht von Experten auf ELENA übertragen lässt. ELENA verstoße  in seiner derzeitigen rechtlichen und technischen Form gegen das Verbot  der Datenspeicherung auf Vorrat.</p>
<p>Die ELENA-Kritiker sehen sich durch die zentrale Speicherung von  Arbeits-, Krankheits- und Urlaubstagen und anderen Arbeitnehmerdaten in  ihren Grundrechten verletzt. &#8220;Unter diesen detaillierten Daten  sind viele hochsensibel, einige (etwa die Gründe für eine Kündigung)  auch subjektiv&#8221;, argumentiert der Datenschutz-Verein FoeBuD aus  Bielefeld, der die Beschwerde organisiert. Der Verein befürchtet zudem,  dass diese Daten falsch verarbeitet oder missbraucht werden könnten.</p>
<p>Auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di unterstützt die  Verfassungsbeschwerde: Die Datensammlung sei ein massiver Eingriff in  das Persönlichkeitsrecht und ein Verstoß gegen die informationelle  Selbstbestimmung.</p>
<p>Ab 2012 müssen alle Bürger den Behörden eine Signaturkarte vorlegen,  wenn sie Sozialleistungen beantragen wollen. Die Behördenmitarbeiter  gleichen die Daten der Karte mit denen der Zentralen Speicherstelle ab,  um die Datensicherheit zu gewährleisten.</p>
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		<title>EEG: Anlagen in 2010 erfolgreich planen und betreiben</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unterstützung hierbei leistet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Mit der gleichen Geschwindigkeit sind auch die Anforderungen an die Anlagenbetreiber gestiegen. Daher ist ein genauer Überblick über die wichtigsten Regelungen unverzichtbar geworden. Vor diesem Hintergrund hat der Verlag ip inside partner zwei neue Broschüren aus der Edition „Umwelt &#038; Energie“ ins Verlagsprogramm aufgenommen. Die Broschüren bieten – auch für Laien verständlich – Anlagenbetreibern, Planern und Investoren alle wichtigen Informationen rund um das Thema „Erneuerbare Energien“. Beide Broschüren enthalten die geplanten Verwaltungsvorschriften und Gesetzesregelungen, die bis Mai 2010 in Kraft treten sollen. Produktionstermin Mitte Mai; Auslieferung unmittelbar danach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelsenkirchen, 18.3.2010. Die Unternehmen der erneuerbaren Energien  schaffen immer mehr Arbeitsplätze. So werden zurzeit mehr als 280.000  Personen bei Anlagenherstellern, Betreibern, Projektierern und  Zuliefererbetrieben beschäftigt – das sind 30.000 Beschäftigte mehr als  im Vorjahr. Gleichzeitig hält es das Bundesumweltministerium für  möglich, den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von derzeit  rund 15 Prozent bis 2020 auf gut 30 Prozent zu verdoppeln. Unterstützung  hierbei leistet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Mit der gleichen  Geschwindigkeit sind auch die Anforderungen an die Anlagenbetreiber  gestiegen. Daher ist ein genauer Überblick über die wichtigsten  Regelungen unverzichtbar geworden. Vor diesem Hintergrund hat der Verlag  ip inside partner zwei neue Broschüren aus der Edition „Umwelt &amp;  Energie“ ins Verlagsprogramm aufgenommen. Die Broschüren bieten – auch  für Laien verständlich – Anlagenbetreibern, Planern und Investoren alle  wichtigen Informationen rund um das Thema „Erneuerbare Energien“. Beide  Broschüren enthalten die geplanten Verwaltungsvorschriften und  Gesetzesregelungen, die bis Mai 2010 in Kraft treten sollen.  Produktionstermin Mitte Mai; Auslieferung unmittelbar danach.</p>
<p>Autor der beiden Broschüren, Rechtsanwalt Philipp Wernsmann, ist  spezialisiert auf das Recht der Erneuerbaren Energien, begleitet  Genehmigungsverfahren für EEG-Anlagen und ist Referent der  Landwirtschaftskammer NRW.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema EEG und zum Verlagsangebot finden sich  unter <a href="http://www.ip-erneuerbare-energien.de/" target="_blank">www.ip-erneuerbare-energien.de</a>.</p>
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		<title>Vitamin D: 90 Prozent sind unterversorgt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherten-News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Drittel aller Männer und die Hälfte aller Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Das ergab die letzte nationale Verzehrsstudie. Energie liefernde Nahrungsmittel sind in Deutschland also in Hülle und Fülle vorhanden. 
Trotzdem werden viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe in so unzureichender Menge aufgenommen, dass 90 Prozent der Deutschen einen Vitamin D-Mangel aufweisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel aller Männer und die Hälfte aller Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Das ergab die letzte nationale Verzehrsstudie.  Energie liefernde Nahrungsmittel sind in Deutschland also in Hülle und Fülle vorhanden. Trotzdem werden viele wichtige Vitamine und  Mineralstoffe in so unzureichender Menge aufgenommen, dass 90 Prozent der Deutschen einen Vitamin D-Mangel aufweisen.</p>
<p>Den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie II zufolge nehmen 91 Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer nur ungenügende Mengen an Vitamin D3 auf. Aber auch weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen: 86 Prozent der Frauen und 79 Prozent der Männer in Deutschland sind nicht ausreichend mit Folsäure versorgt. Und 20 bis 50 Prozent der deutschen Bevölkerung nimmt nicht genügend Vitamin B1, B2, B12, C und E zu sich. Weil nur gesunde Personen in die Studie mit einbezogen wurden, dürfte dies nur die Spitze des Eisbergs sein. Denn Risikogruppen, die einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen haben, wurden in der Studie nicht berücksichtigt.</p>
<p>Viele chronische Erkrankungen ließen sich vermeiden, würden Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge zugeführt. So ist z. B. eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D3 ein Risikofaktor für das metabolische Syndrom und für Störungen des Immunsystems. Vitamin D-Mangel führt häufiger zu Blutgefäßkrankheiten und begünstigt die Entstehung von Autoimmun- und entzündlichen<br />
Darmerkrankungen, Infektionen, Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße sowie Krebserkrankungen. Das Vitamin ist außerdem bedeutsam für den Zahn- und Knochenaufbau.</p>
<p>Folsäure ist wichtig für die Zellteilung, die Bildung der roten Blutkörperchen und besonders bei der Entwicklung des Embryos, weshalb vor allem Schwangere auf eine ausreichende Folsäurezufuhr achten sollten.</p>
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